2. Richtfest

Neu seit 8.Juli: Video vom Richtspruch (unter dem Foto vom Schnapsglas)DSCN0002web
Schön herausgeputzt mit Fahnen und Girlande erwartete das Stadtteilhaus bei strahlend blauem Himmel ab 10 Uhr seine Gäste.
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Noch lag der grüne Richtkranz mit den bunten Bändern in den Farben des Hauses neben dem Rednerpult. Wie schon bei der Grundsteinlegung gab es eine lange Rednerliste:
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Den Anfang machte Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt für den Bereich Stadtentwicklung und Wohnen.

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Sie hob in ihrer Rede noch einmal die Bedeutung des Hauses für alle Hornerinnen und Horner hervor. Sie betonte, dass das Haus nicht nur für die Bürger, sondern mit ihnen gebaut wird. Sie würdigte damit den langen Planungsprozess, an dem alle Einrichtungen, die später in dem Haus wirken, beteiligt waren.

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DSCN0076webNach der Senatorin ergriff der Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte, Andy Grote, das Wort. Das Haus sei für ihn auch ein emotionales Projekt, da er schon vor über 10 Jahren als Bezirksabgeordneter damit befasst war und es ihn seitdem stetig begleitet.

DSCN0086webDann trat Michael Mathe, Leiter Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung Hamburg-Mitte, an das Rednerpult. Auch er hob noch einmal die Besonderheiten und die außergewöhnliche Projektentwicklung dieses Hauses hervor. Seine Mitarbeiterinnen  hatten und haben dabei einen erheblichen Anteil am Gelingen.

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Karin Wienberg – die Vorsitzende des Trägervereins „Horner Freiheit“ – berichtete launig von den Gesprächen, die über eineinhalb Monate am Info-Bauwagen mit den Bürgern geführt wurden. Abgefragt wurden dabei Wünsche und Ideen, die zu noch größerer Akzeptanz führen könnten. In diesem Zusammenhang richtete sie schmunzelnd an das Café May die Bitte, doch unbedingt auch Eis zu verkaufen, denn auch ein solcher Wunsch wurden vorgetragen.

Dann bat Karin Wienberg alle anwesenden Gäste ins Haus, wo eine Überraschung auf uns wartete!
Dank der guten Kontakte der Musiklehrer aus der Stadtteilschule Horn – allen voran Arend Schmidt-Landmeier – konnten die „Söhne Hamburgs“ als Schirmherren gewonnen werden! Da sie wegen anderer Verpflichtungen leider nicht persönlich beim Richtfest anwesend sein konnten, hatten sie eine Videobotschaft geschickt, die nun vorgeführt wurde. Darin versprachen sie fest, bei der Einweihung dann live dabei zu sein!

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Nachdem alle Gäste wieder vor dem Haus versammelt waren, ergriff Jan Zunke – Geschäftsführer der Sprinkenhof GmbH – als letzter Redner das Wort. Er betonte noch einmal, dass sowohl die Grundsteinlegung, als auch nun das Richtfest vom Ablauf her ganz besondere Veranstaltungen seien, die so auf anderen Baustellen nicht üblich sind.
Seine Rede war erfreulich kurz, was wegen der gnadenlos scheinenden Sonne sicher alle Gäste begeisterte.

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Nun richteten sich alle Augen auf das Baugerüst im ersten Stock, denn dort stand der Polier Marc Melius. Seine Aufgabe war es nun, den Richtspruch zu verkünden.

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Jeden Block seiner Rede beendete er mit einem Schluck „Korn“ (bei dieser Hitze war’s nur Wasser!) und einem dreifachen „Hoch“. Danach wurde das Glas in alter Sitte heruntergeworfen, denn Scherben sollen dem Haus Glück bringen! Die Geschichtswerkstatt verpasste es natürlich nicht, das erste zersplitterte Glas für die Nachwelt sicherzustellen.

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Mit den Worten: „Männer vom Bau! Merket auf! Zieht die Krone rauf“ gab er das Kommando an den Kranführer, den Richtkranz langsam über den Neubau zu hieven – unter dem Beifall aller Gäste. Das nachfolgende Video zeigt Jan Junke mit den überleitenden Worten und den Polier Marc Melius mit seinem Richtspruch:

 

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Danach war dann das Buffet im zukünftigen Café May eröffnet und die ca. 150 Besucher freuten sich, jetzt endlich ein schattiges Plätzen gefunden zu haben. Und auch das Rohbauteam prostete auf ihr gelungenes Werk zur musikalischen Begleitung durch Arend Schmidt-Landmeier (Bild rechts).

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Für alle war es ja das erste Mal, die Räumlichkeiten in Augenschein zu nehmen. „Ist das jetzt hier die Bücherhalle oder der Saal?“ – „Von wo betritt man eigentlich später das Haus?“ Dank der aufgehängten Pläne fiel es dann aber doch leicht, sich zwischen den nackten Betonwänden zu orientieren.

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DSCN0124webGlücklich über das gelungene Richtfest (v.l.n.r.):
Jan Zunke, Andy Grote, Dr. Dorothee Stapelfeldt und Marc Melius

Danke an alle, die zum Gelingen der heutigen Veranstaltung beigetragen haben und an alle Handwerker, dass wir überhaupt dieses Richtfest feiern konnten!

Freuen wir uns auf den letzten Meilenstein: Die Einweihung!

Alle Fotos und Video: (c) Geschichtswerkstatt Horn & Stadtteilverein
Barbara & Gerd von Borstel, Kai-Uwe Wahl, Uschi Roth