Archiv für den Monat: Juni 2015

29.06.2015 Die eigenen vier Wände

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Der sogenannte „Trockenbau“ hat am letzten Freitag begonnen und wird im Keller zügig fortgeführt. Somit entstehen jetzt aus einem Alu-Rahmen und aufgeplankten Gipskartonplatten alle einzelnen Kellerräume. Nach Abschluss der Montagearbeiten kann dann im Keller der Estrich gegossen werden. Er dient als Untergrund für den jeweiligen Bodenbelag – z.B. den Fliesen im Sanitärbereich.
Das untere Bild zeigt den Flur vor den Toiletten. Durch die linke Tür geht es zu den „Damen“, die beiden rechten Türen führen zu je einer Mitarbeitertoilette. Der Hohlraum zwischen den Alurahmen wird mit Dämmstoff gefüllt, bevor auch die Seite zum Flur mit einer Gipsplatte geschlossen wird.
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23.06.2015 Gerade fertig…

… und schon zwei Löcher! Was bei einem neuen T-Shirt o.ä. sehr ärgerlich wäre, ist bei unserem Stadtteilhaus natürlich ein weiterer Baufortschritt! Denn parallel zu den Arbeiten am Rohbau wurde am Gojenboom die Fernwärmeleitung freigelegt und der Abzweig in unser Haus vorbereitet. Heute wurde die Kellerwand im Bereich der Geschichtswerkstatt 2x durchbohrt und das Fernwärmerohr ins Haus geführt.
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Panorama-1024Und der Himmel über der AWO ist auch nur noch durch drei Oberlichter zu sehen, nachdem das Dach ja komplett geschlossen ist. Wie bereits im Erdgeschoss bleiben die Stützpfeiler vier Wochen bis zum vollständigen Aushärten des Betons stehen. Der jetzt noch sehr groß wirkende Raum wird später durch Trockenbauwände in mehrere Räume unterteilt – siehe Eintrag vom 25.5.2015.

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18.06.2015 Stein auf Stein, …

Stein auf Stein – das Haus, das wird bald fertig sein!Mauer

Diese Kinderliedzeile aus „Wer will fleißige Handwerker seh’n“ passt wunderschön zum heutigen Highlight auf der Baustelle, denn der Bauleiter Marc Melius mauerte persönlich die Musterwand. Architekt und Bauherr konnten sich so ein plastisches Bild vom gelieferten Verblendklinker machen. Gemauert wird im „wilden Verband“, bei dem immer mal wieder ein halber Stein in unregelmäßiger Folge eingesetzt wird. Dadurch entsteht ein lockerer Eindruck, da die Steinfolge scheinbar keinem Muster folgt.
Wer mehr dazu erfahren möchte, lese bitte > hier die genaue Beschreibung auf Wikipedia. Die Verblendarbeiten sollen nun zügig begonnen werden, so dass sich beim Richtfest auch die Gäste schon ein Bild von der gelungenen Steinauswahl machen können.
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Neben der Mauer hatte der heutige Tag aber noch einen zweiten Höhepunkt:
Gegen 18 Uhr rollte der wirklich letzte Betonlaster von der Baustelle. Die Verschalung der „Attika“ (siehe 17.6.) wurde planmäßig gefüllt, womit nun alle Betonarbeiten abgeschlossen sind.
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17.06.2015 Dach fertig!

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Um 19:16 Uhr startete die letzte Fuhre Beton für das Dach ihre Reise und entleerte sich im Bereich über dem Fahrstuhl. Damit waren seit 12 Uhr insgesamt 48,75 Kubikmeter Beton auf der Dachfläche verteilt worden.
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Die letzte Betonladung schwebt ein.                        Das Dach ist geschlossen!   Beton
Am Betonrohbau fehlt jetzt nur noch die „Attika“ – eine über dem Kranzgesims befindliche Aufmauerung bzw. Abschlusswand zur Verdeckung des Daches. Der östliche Teil davon ist schon fertig und auf oberem Bild gut zu erkennen. Der nördliche Teil wurde heute noch im Anschluss ans Dach gegossen (wo der Betonlaster schon mal da war). Der westliche/südliche Teil soll am Donnerstag folgen.

Morgen gibt es eine kleine Überraschung im Blog – also unbedingt wieder ‚reinschauen!!

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11.06.2015 Dach (fast) fertig…

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Am gestrigen Mittwoch wurde von 7 bis 14 Uhr das Dach mit den Fertigelementen geschlossen. Die restliche offene Fläche wird wieder vor Ort mit Beton gegossen. Dazu sind die Arbeiten an der Verschalung im vollen Gange. Die Betonlieferung ist für den kommenden Mittwoch geplant, womit das Dach dann termingerecht zum Richtfest fertig sein dürfte! Frohe Kunde für alle Nachbarn: Das Dach wird später begrünt, so dass sie nicht auf eine graue Betonfläche schauen!

Unabhängig von der Dachkonstruktion sind nun auch andere Handwerker im Haus. Im Erdgeschoss werden z.B. bereits die Fensterrahmen montiert. Und die Bücherhalle ist nun pfeilerfrei und besenrein! Die fehlenden Wände (rot) entstehen im Trockenbau.
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09.06.2015 Deckel drauf…

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Diese Überschrift hatten wir schon einmal bei der Kellerdecke verwendet – nun betrifft es aber tatsächlich den fast fertigen Rohbau!
Vier Schwerlasttransporter mit jeweils 4 vorgefertigten Deckenelementen á 5,8 Tonnen fuhren heute auf die Baustelle. Dabei bewundere ich immer wieder das fahrerische Können der Trucker! Ich schaffe es mit Anhänger keine vier Meter rückwärts, ohne dass der Hänger die gewollte Fahrtrichtung verlässt!
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Aber die LKWs kamen genau in der Entladeposition zum Stehen und der Schwerlastkran hob die Elemente dann auf die vorbereiteten Wände. Ein Zeitraffer-Film zeigt nun, wie in knapp zwei Stunden Element für Element einschwebte:

Decke-miniDie Lücke links ist kein Fehler! Hier werden später kürzere Elemente eingesetzt, da der zweite Gruppenraum darunter zwei Oberlichter bekommt.

Hinweis: Kleine Bilder lassen ich durch Mausklick vergrößern.

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08.06.2015 Besenrein

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Bereits zum Ende der letzten Woche begann man damit, das Erdgeschoss „besenrein“ zu hinterlassen. Heute waren dann auch im Café May und im Saal alle Stützpfeiler entfernt worden, so dass man den „totalen Durchblick“ hat und sich die Raumgrößen besser vorstellen kann (links: Saal, Blick von der „Bühne“).
DSCN9055web DSCN9051webIm Café May (rechts: Blick zum Eingangsbereich) fehlen allerdings noch alle Wände! Diese werden später erst im Trockenbau errichtet. So sieht man aus dieser Perspektive z.B. noch den Durchgang zur zweiten Saaltür. Es fehlt auch noch der Küchenbereich – angedeutet mit den roten Strichen. Wie es vielleicht später aussehen kann, zeigt die 3-D-Simulation:
Cafe May
Damit man die leicht erhöhte Sitzgruppe mit dem Fenster zum Foyer auch erkennen kann, habe ich die Küchenwände in der Simulation entfernt.

05.06.2015 Von Baustelle zu Baustelle

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Im Flimmern der Mittagssonne blicken wir von Baukran zu Baukran, von Baustelle zu Baustelle. Die gern gestellte Frage „Wir oder die Elbphilharmonie? Wer wird früher fertig?“ dürfte aus heutiger Sicht wohl klar zu beantworten sein. Morgen beim Stadtteilfest kann man übrigens mit dem richtigen Tipp unseres Eröffnungstages eine Freikarte für zwei Personen gewinnen. Sie gilt ab Eröffnungstag für alle Saalveranstaltungen der folgenden 365 Tage, die vom Trägerverein veranstaltet werden! Besuchen Sie uns am Stand des Stadtteilvereins/Geschichtswerkstatt!
Übrigens: Mit dem Bau der Elbphilharmonie begann man im April 2007. Bereits einen Monat früher – im März – wurde auf der Zukunftskonferenz Billstedt/Horn erstmals unter der Überschrift „Neue Mitte Horn“ das Konzept für ein Stadtteilhaus vorgestellt und diskutiert.

Und wo wir bei dem schönen Wetter schon mal hier oben in luftiger Höhe sind, bietet sich ein neuer Rundblick an. Interessant dazu der Vergleich mit dem ersten Panorama, das von hier oben entstand.
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Ein Klick auf das Panorama vergrößert es bildschirmfüllend. © 2015 Gerd von Borstel

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Das Panorama vom März 2015. © 2015 Gerd von Borstel

04.06.2015 Stairway to Heaven

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Beim heutigen Blick ins Treppenhaus fiel mir sofort der alte Led Zeppelin-Song ein. Denn die Treppenelemente zum Obergeschoss wurden „eingeflogen“. Da bekanntlich noch das Dach fehlt und über uns der blaue Himmel strahlte, konnte die Titelzeile für den heutigen Blog-Beitrag nur so heißen!
Endlich muss man zum Erreichen des Obergeschosses nicht mehr mühsam über das Gerüst klettern, sondern kann das Treppenhaus benutzen. Keine Angst: Während ich von der Baustelle ging, wurde schon das provisorische Treppengeländer montiert, damit niemand abstürzt.
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Links: Das erste Element schwebt ein.
Rechts: Das Geländer wird vorbereitet.
Mausklick vergrößert die Fotos.

Die Gelegenheit zum Besuch des 1. Stocks lassen wir uns natürlich nicht entgehen und werfen vom Balkon einen Blick in die Eingangshalle – allerdings stört das Baugerüst ein wenig (Blick von unten nach oben siehe 22.05.2015)
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02.06.2015 Brauchen wir das noch oder kann das weg?

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Diese Frage beschäftigt zur Zeit den Bauleiter, denn es hat schon das große Aufräumen begonnen. Alle Stützelemente der beiden Decken werden nicht mehr benötigt, da das Dach des Hauses größtenteils aus Fertigteilen bestehen wird. So kann der ehemalige Parkplatzstreifen zum Wanderweg schon jetzt geräumt und die Baustelle verkleinert werden.

DSCN8832web DSCN8833webIm Obergeschoss sind alle Betonzwischenwände fertig. Die noch fehlende Unterteilung der Büros vom Rauhen Haus, verikom, Centermanagement und den Gruppenräumen wird im sogenannten „Trockenbau“ mit Rigipswänden errichtet.
Die beiden kleine Fotos können durch Mausklick vergrößert werden.