Alle Artikel von Gerd von Borstel

Über Gerd von Borstel

Ich bin einer der zukünftigen Nutzer des Stadtteilhauses und betreue auch die Webseite des Stadtteilhauses. Um schnell über den Baufortschritt zu informieren, haben wir diesen Blog eingerichtet.

02. Mai 2016 Das war’s …

Kran

Fast auf den Tag genau habe ich Sie 18 Monate lang in 123 Beiträgen mit 491 Fotos über den Neubau der HORNER FREIHEIT auf dem Laufenden gehalten. Es war eine spontane Idee, die zwar so manche freie Minute gekostet hat, aber auch sehr viel Spaß bereitete!
Wann hat man schon einmal die offizielle Gelegenheit, einen Kran zu erklimmen – wann immer man will? Wann bekommt man so tiefe Einblicke in den Bau eines Hauses? Und alle am Bau beteiligten Handwerker unterstützten mich dabei vorbildlich mit Fachwissen. Ganz abgesehen davon, habe ich drei neue Softwareprogramme kennengelernt: WordPress – mit dem das Bautagebuch im Netz geschrieben wurde, „SketchUp“ – mit dem ich die 3-D-Simulationen entworfen habe und „Gif-X“ – mit dem ich die filmartigen Sequenzen erstellt habe.
Nun lege ich den „Stift“ aus der Hand und klappe das Tagebuch zu, denn über alles, was nun im fertigen Stadtteilhaus passiert, berichtet ausführlich unsere neue Webseite

http://www.hornerfreiheit.de

Wenn Sie als Stammgast dieser Seite nun wissen,  wie die HORNER FREIHEIT entstanden ist und das Haus beim Besuch mit anderen Augen sehen, dann hat das Bautagebuch seinen Zweck erfüllt!

An dieser Stelle vielen Dank für Ihr Lob und Ihre Kritik zum Bautagebuch.
Es war schön, dass Sie als Leser dabei waren!

Ihr Baublogger Gerd von Borstel sagt „Tschüss“!

Blogger

PS. Das Bautagebuch bleibt weiterhin zum Nachlesen online!

25. – 30.4.2016 Festwoche

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Höhepunkt der Festwoche: Das Stadtteilfest

Um das Haus mit seiner bunten Vielfalt bei allen HornerInnen bekannt zu machen, sollte der feierlichen Eröffnung am 25.4. eine ganze Festwoche folgen. Im täglichen Wechsel stellten sich dabei alle Einrichtungen mit ihrem Angebot vor.

Bereits am Montagabend startete diese Festwoche mit einer amüsanten Autorenlesung von Sven j. Olsson. Er präsentierte Auszüge aus seinem Buch „No Problem Sir“, die alle Zuhörer immer wieder zum Schmunzeln brachten. Andere Länder – andere Sitten! Wohl jeder, der an dem Abend dabei war, wartet nun gespannt auf die Bucherscheinung!DSC01206web

Der Dienstag stand im Zeichen der Mitarbeiter des Rauhen Hauses, die ihre vielfältige Arbeit zeigten. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgte der Streicher-Kurs und die Big Band „Wichern All Stars“ der Wichern-Schule. Höhepunkte waren das „Cafe im Dunkeln“, bei dem mit verbundenen Augen ein Stück Kuchen gegessen und eine Tasse Kaffee getrunken wurde, sowie die Erkundungstour durch das Haus aus dem Blickwinkel eines Rollifahrers.
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Zum Abschluss begeisterte das „Klabauter-Theater“ die Zuschauer mit einem Ausschnitt aus einem neuen Stück. Dazu wurde erstmals auch die Bühnenerweiterung und einen Bühnenrampe für RollstuhlfahrerInnen eingesetzt.

Am Mittwoch zeigte Horn seine ganze Vielfalt mit einem Internationalen Tag. Neben vielen Infoständen gab es ein ganz breites kulinarisches Angebot. Und auf der Bühne jagte ein Programmpunkt den nächsten. Stellvertretend sei das Georgische Nationalballett (Tanzgruppe IBERIA), GosBill und die Gruppe Miyayé genannt.
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Am Donnerstag erlebte das Haus – abgesehen vom Eröffnungstag und dem Stadtteilfest – den größten Ansturm! Bereits lange vor der Saalöffnung um 14 Uhr war das Foyer mit den wartenden Senioren überfüllt. Alle wollten unbedingt bei der Wiedereröffnung des AWO-Seniorentreffs dabei sein! So waren die über 150 Sitzplätze blitzschnell besetzt und viele mussten der Eröffnungsrede im Stehen zuhören. Bei Kaffee und Kuchen und der musikalischen Unterhaltung von Jochen Wiegandt freuten sich alle, dass der AWO nun wieder repäsentative Räume zur Verfügung stehen, die im Anschluss an die Kaffeetafel besichtigt werden konnten.
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Am Donnerstagabend kamen die Musikliebhaber im Cafe May bei der „After Work Lounge“ auf ihre Kosten. Musiker der Stadtteilschule Horn begeisterten die Café-Gäste mit ihrem Können.
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„Mit allen Sinnen lesen und erleben“ was das Motto der Bücherhalle, die sich am Freitag vorstellte. Dabei wurde nicht nur aus Büchern vorgelesen, sondern man konnte auch mit Büchern „basteln“: Orimoto nennt sich die Kunst, Buchseiten so zu falten, dass kleine Kunstwerke – wie z.B. ein Igel – daraus entstehen!
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Mit „Aufruhr im Gemüsebett“ setzte das Figurentheater Pfiffikus zum Abschluss noch eine Pettersson & Findus-Geschichte auf der Puppenbühne um.

Der Freitagabend stand ganz im Zeichen handgemachter Musik. Zuerst spielte „Fraggy’s Fair“ auf – den Hornern vom Auftritt im Frisiersalon schon bekannt. Sie sind die Meister der leisen Töne und faszinierten das Publikum mit ihrem Gesang, der sehr an Peter, Paul & Mary erinnert. Erstmals musste dabei auch die Audiotechnik im Saal die Feuerprobe bestehen! Verständlich, dass es dabei noch so manches Problem gab, was den Einlass „leicht“ verzögerte. Aber die über 80 Gäste nahmen es gelassen und wurden mit fantastischer Musik für das Warten entschädigt!
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Um 21 Uhr trat dann die Straßenmusikergruppe „Hazel Bell“ auf, die in den 1990er Jahren in der Spitaler Straße für Furore sorgte. Nach der Trennung 1999 fanden sich die – über ganz Europa verstreuten – Musiker 2014 wieder zusammen und spielen seitdem 2-3 Mal pro Jahr auch wieder in Hamburg. Es war bestimmt nicht ihr letztes Konzert in der HORNER FREIHEIT!
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Und dann kam am Samstag mit dem Stadtteilfest der Höhepunkt und das Ende der Festwoche! Leider hatte der Wettergott in diesem Jahr kein Einsehen mit uns – es nieselte fast durchgehend. Aber echte HornerInnen schreckt so etwas nicht. Das Fest war trotzdem gut besucht!
Die Geschichtswerkstatt Horn hatte sich im Rahmen des Themenjahres „Vor 40 Jahren: Abschied von der Straßenbahn in Horn“ ein ganz besonderes Highlight ausgedacht: Neben der Bilderausstellung zeigten der Verein Modellstraßenbahn Hamburg insgesamt 9 Module seiner Straßenbahn-Modellanlage. Das war nicht nur für Kinder, sondern auch für die Erwachsenen ein echter „Hingucker“.
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Und wer wollte, durfte gern auf dem Fahrerplatz der Hamburger Straßenbahn Platz nehmen und eine Runde durch die virtuelle Stadt fahren. Der Trainsimulator machte es möglich und auch das war ein Spaß nicht nur für Kinder.

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Trotz des Schmuddelwetters zog das Bühnenprogramm die Besucher immer wieder an. Und dann war es soweit: Die Schirmherren des Stadtteilhauses, „Die Söhne Hamburgs“, wurden von Karin Wienberg angekündigt und starteten pünktlich um 17 Uhr ihre einstündige Show auf der Festbühne!
Stefan Gwildis, Joja Wendt und Rolf Claussen genossen den Auftritt in Horn sichtlich und waren trotz des Wetters und eines kurzzeitig ausgefallenen Keyboards bei bester Laune!
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Kleine Bilder lassen sich durch Mausklick vergrößern!

Bei der anschließenden Autogrammstunde unterschrieben die Künstler zur Erinnerung an ihren ersten gemeinsamen Auftritt in Horn auch die „größte Autogrammkarte“ des Stadtteils: Das Ankündigungsbanner von der Hauswand, das eigens dafür schnell demontiert wurde!
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Fazit: Es war eine rundherum gelungene Festwoche, bei der sich das Haus in seiner ganzen Vielfalt den Hornern (und Hamburgern) präsentierte!
Damit beginnt nun am 2. Mai 2016 der „Regelbetrieb“ im Haus und wir sind alle gespannt, was für Angebote und Veranstaltungen die HORNER FERIHEIT in Zukunft zu bieten hat!

Dank an alle Fotografen, die diesen Beitrag mit Bildern unterstützt haben!
(Letzte Aktualisierung: 27.5.2016)

25.04.2016 Einweihung

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Nach Wochen des Testbetriebs war es nun heute endlich soweit: Das Haus wurde offiziell eingeweiht! Eigentlich sollte Frau Dr. Barbara Hendricks – Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit – diese Aufgabe übernehmen. Leider war sie verhindert, so dass ihr Staatssekretär Gunther Adler (hier im Gespräch mit Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt) stellvertretend den Reigen der FestrednerInnen anführte.

Unter dem obigen Menüpunkt „3. Einweihung“ können Sie sich die Bildergalerie vom Festakt ansehen.

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23.04.2016 FERTIG!!!

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Punktlandung! Es ist geschafft! Fertig!
Pünktlich zur Einweihung am Montag sind die letzten „Baustellen“ fertig geworden:
Seit Sonnabend ist die neue Homepage am Netz – klicken Sie oben auf das Bild und surfen Sie durch unsere neuen Seiten! Informieren Sie sich über das Angebot der einzelnen Einrichtungen und planen Sie Ihren Besuch bei uns im Haus mit unserem Programmkalender!

Auch die Geschichtswerkstatt bekam den letzten Baustein ihrer Einrichtung am 22.4. geliefert und montiert. Damit ist das neue Domizil des Stadtteilarchivs fertig eingerichtet und entspricht fast exakt dem Planungsmodell:
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Am Montag nach der feierlichen Einweihung stehen fast alle Räume für die interessierten Besucher offen. Am Samstag beim Stadtteilfest finden Führungen statt.

Ab morgen berichten wir auf unseren „letzten Seiten“ ausführlich von der Einweihung und der Festwoche und schließen dann das Bautagebuch.

21.04.2016 Jetzt wird’s bunt!

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Vor drei Tagen stellten wir die Frage „Was wird das denn?“ und präsentieren heute die Lösung: Zwischen den Holzleisten wurden vier historische Bleifeldfenster montiert!

Die Fenster stammen aus dem ersten Gemeinschaftshaus in Horn! Es befand sich in der LVA-Wohnanlage an der Stoltenstraße und wurde 1958 errichtet. In dem quadratischen Flachbau konnten die Bewohner ihre Freizeit verbrigen. Mit Abriss der Häuser im November 2005 sollten auch die Fenster verschwinden, was die Geschichtswerkstatt Horn in letzter Minute verhindern konnte. Seitdem bei der Glaserei Möller in Horn eingelagert,  warteten sie lange darauf, wieder im alten Glanz zu erstrahlen. Auf dem Balkon im Foyer haben sie nun einen repräsentativen Platz bekommen.
Die ganze Geschichte der Fenster lesen Sie > hier ….

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19.04 2016 Der „Geier“ ist da …

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„Geier“ – so wurde er immer liebevoll in der Planungsphase genannt. Obwohl der Vogel im Logo des Hauses ja eigentlich einen Papagei darstellt! Nun hängt er am dafür vorgesehen Platz und die Frontfassade ist pünktlich zur Einweihung am Montag fertig!
Warum eigentlich ein Papagei? Das Haus liegt an der Straße „Am Gojenboom“, wo sich früher das Schützenfest abspielte. Dabei wurde auf einen hölzernen bunten Papagei geschossen, der hoch oben auf einer Stange angebracht war. „Papagei“ heißt auf Plattdeutsch „Papagoyen“, die Vogelstange war ein Baumstamm – also ein „Boom“ in Platt. In Süderheistedt gibt es noch heute eine solche „Papagoyengilde“ > zur Fotoseite.

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Nachtrag 26.5.2016:
Zwischenzeitlich ist das Logo in den Nachtstunden auch beleuchtet!
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18.04.2016 Was wird das denn?

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Auf dem Balkon im 1. Obergeschoss tut sich einiges! Was für ein Geheimnis birgt die merkwürdige Konstruktion? Muss die Decke abgestützt werden? Besteht Einsturzgefahr? Fragen über Fragen! Wir klären auf! Der Baublog wird kurz vor seiner Schließung* noch einmal spannend! Bleiben Sie dran!

* Mit der offiziellen und feierlichen Einweihung des Stadtteilhauses am 25. April klappen wir das Bautagebuch zu. Es werden zumindest keine neuen Einträge mehr vorgenommen. Es bleibt aber im Netz, um Interessierten und Neu-Hornern immer noch einmal die Möglichkeit zu geben, die Entstehung dieses Hauses nachzulesen.
Das Programm der Festwoche finden Sie > hier …

16.04.2016 Bücherhalle zu? Vorbei!

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Wer heute – am Sonnabend – zu spät kommt oder am Sonntag seine Bücher zurückgeben möchte, dem wird ab sofort in Horn geholfen! Auch für alle, die immer noch nicht die Mittagspause (13 – 14 Uhr) oder die Schließung am Montag verinnerlicht haben, kommt mit dieser tollen Box die Rettung! Vorbei die Zeit der vegeblichen Wege! Denn diese graue Kiste nimmt Ihre Bücher und elektronische Medien auch dann an, wenn die Mitarbeiter bereits im wohlverdienten Feierabend sind oder die Mittagspause genießen. Die Bücherhalle in Horn ist nach der Zentralbibliothek und den Filialen in Harburg und Altona nun die vierte, in der diese segensreiche Erfindung für alle Vergesslichen zum Einsatz kommt!

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Klappe auf, Bücher und DVDS rein – fertig! Über die genaue Prozedur informieren die Mitarbeiter der Bücherhalle in Horn.

15.04.2016 Tatü-Tataa; Teil 2!

Die Feuerwehr rückt an

Für viel Aufregung bei den Gästen im Haus sorgte heute um 18:50 Uhr das Eintreffen eines Löschfahrzeuges der „Freiwilligen Feuerwehr Billstedt-Horn“. Keine Panik! Es stand – wie bereits am 26.1.2016 – wieder eine Bannermontage an. Im unteren Bereich konnte ein Banner bereits am Donnerstag durch den Stadtteilverein angebracht werden. Für die beiden übrigen reichte die hauseigene Leiter aber dann doch nicht. Und bei einer Höhe von 8m sowieso ein echter Fall für die „Kletterspezialisten“ der Feuerwehr.
Aufstellen der großen Leiter Anbringung des ersten Banners in schwindelnder Höhe vom 8 Metern

Die letzte Befestigung wird festgezurrt

Nach genau einer Stunde hing dann die Werbung für die Eröffnungswoche, das Stadtteilfest und das Open-Air-Konzert der „Söhne Hamburgs“.  Die Feuerwehr konnte abrücken! Herzlichen Dank für den Einsatz!!
Die Feuerwehr rückt ab

Informationen zur Festwoche finden Interessierte ab sofort im Stadtteilhaus, am kommenden Mittwoch auch im Wochenblatt und > hier zum Download!

Die fertige Plakatwand

02.04.2016 Ist das Kunst? Oder kann das weg?

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Wie in jedem Jahr beteiligte sich der Stadtteilverein auch 2016 an der Aktion „Hamburg räumt auf“ und bat dazu Nachbarn und Freunde um Mithilfe. In diesem Jahr galt die Aktion natürlich dem Umfeld des Stadtteilhauses. 25 fleißige Helfer schwärmten mit Müllsäcken, Handschuhen und Müllzangen aus und befreiten den Vorplatz der HORNER FREIHEIT, den angrenzenden Parkplatz und die Parkanlage bis hin zur O’Swaldstraße von allerlei Kuriositäten. So fand sich das Bullauge einer Waschmaschine (läuft das Wasser jetzt beim Waschen in die Küche oder ins Bad?), eine Kreidetafel (welches Kind die wohl vermisst?), ein Klappstuhl, eine Jalousie, ein Satz Autoreifen mit Felgen (wo ist das Auto ohne Räder?), diverser Bauschutt, ein ganzes Paket versteckter Wochenblätter und als Krönung ein kompletter Vorzeltfußboden!

Der „Kleinkram“ wurde in 30 Müllsäcken zusammengetragen. Besonders beachtlich dabei: das breite Angebot an Alkoholflaschen, Tetrapacks und Plastikbechern (Coffee-to-go-und-schmeiß-weg) links und rechts des Wanderwegs. Erstaunt waren wir über kleine rechteckige Staniolpapierschnipsel in vielen bunten Farben, die überall im Park verstreut eingesammelt wurden. Vermutlich die „Ladung“ einer Silvesterrakete?!
Völlig unverständlich war uns aber die Vorgehensweise einiger Hundebesitzer: Da wird das Häufchen fein säuberlich mit einer Tüte aufgenommen, diese dann aber in die Büsche geworfen!

Für kurze Zeit ist dieses Areal nun mal wieder weitgehend sauber. Vielleicht hilft aber auch die Rücksicht eines jeden von uns, damit sich die Nachbarn noch etwas längern an einem müllfreien Grün erfreuen können.  Schön wär’s ja! Aber wir kommen ja wieder – 2017, wenn Hamburg wieder einmal durch private Initiative aufgeräumt wird!